yecl 2008

PATENARCHIV 2008

Man unterscheidet im deutschen Sprachgebrauch zwischen drei Arten von Paten: die ersten fungieren als Zeugen bei Taufen und Firmungen; die zweiten sind bekannt aus Mafiafilmen; die dritten – kaum weniger bekannt – sind die Paten von young.euro.classic. Sie geben ihren Namen für das Festival und das Orchester ihrer Wahl. In einer kurzen Begrüßungsrede vor der Aufführung bringen sie uns ihre subjektive Sicht auf das Gastland des Abends, auf die Musik, die Musiker oder die weltweite Faszination klassischer Werke nahe. Sie stehen für die politische Ambition unseres Festivals: einander besser kennen zu lernen!

So verschieden die Paten beim Festival 2008, so verschieden auch ihre Begrüßungen: ZDF-Kulturmoderatorin Luzia Braun stimmte mit Fußball auf das „Türkei-Spiel“ ein, Schauspielerin Sandra Nedeleff erzählte Wissenswertes über Aserbaidschan. ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo widmete sich auf augenzwinkernde Weise dem Phänomen „finnischer Musiker“, während TV-Moderator Theo Koll über den Begriff des Bundesjugendorchesters philosophierte. Nicht zu vergessen DGB-Chef Michael Sommer und Außenstaatssekretär Gernot Erler, die Schauspieler Ursula Buschhorn oder Krimi-Star Leonard Lansink – sie alle gaben „ihrem“ Orchester auf der Bühne des Konzerthauses die besten Wünsche mit auf den Weg.

Alle hier genannten Paten von young.euro.classic sind mit der Tätigkeit angegeben, die sie zur Zeit der Patenschaft ausgeübt haben.